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Digitales Fernsehen

Als Digitalfernsehen bezeichnet man die Ausstrahlung von Fernsehprogrammen in digitalisierter Form. Dazu werden die herkömmlichen (analogen) Bild- und Tonsignale mit Hilfe sogenannter A/D-Wandler in digitale Datenströme (Binärcodes) verwandelt.

Die Herstellung und Verarbeitung der Bild- und Tonsignale geschieht seit Jahren (Stand April 2006) in digitaler Form. Die Verbreitung der Bild- und Tondaten geschieht heute (Stand 05/06) meist in digitaler Form (DVB-T, DVB-C, DVB-IPI,DVB-S, DVB-H, DMB, IPTV). Neue Fernsehgeräte können die digitalen Signale (DVB) direkt verarbeiten (siehe IDTV). Für alte, analoge Fernsehgeräte muss der digitale Datenstrom mit entsprechenden Geräten (Digital-Receiver, Set-Top-Boxen) wieder in analoge Signale zurückverwandelt (siehe auch Digital-Analog-Umsetzer) werden. Teilweise geschieht die Verbreitung der Bild- und Tonsignale heute noch auf analoge Weise (Stand 05/06). Jedoch geht das alte analoge Fernsehen dem Ende entgegen (siehe dazu Analogabschaltung).
  • Analogtechnik ist die direkte Informationsübertragung durch Signalpegeländerung (oder -varianz) (mehr/weniger)
  • Digitaltechnik ist die indirekte Informationsübertragung durch Interpretation von Signalpegelwechseln (aus/ein)